|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Priesterseminar der Theologischen Hochschule in Sarajewo --------------------------------------------------------------------------------
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
 |
Bauherr: Franjevacki Provihcijalat Bosne Srebrene A. Ferhatovica 338 71000 Sarajevo
Künstlerische Leitung: Professor dr. Kurto Nedzad D.I.A. Dekan Arhitektonskog Fakulteta Sarajevo
Beratung und Bauleitung: Firma "Terin" D.O.O. - Inzinjering Tihomil Kreitmayer D.I.A. M. Albaharija 10A 51000 Rijeka Tel/Fax (00385) 51 514 878 Tel (00385) 51 227 800
Ausführung: "Terin" D.O.O. / GP "Hercegovina" Sarajevo
-------------------------------------------------------------------------------- Wiederaufbau des Priesterseminars der Theologischen Hochschule in Sarajewo
Die Liebe hat Bestand!
"In Bosnien und Herzegowina war es während des Krieges von 1992 bis 1996 äußerst schwierig zu leben, und es wäre noch schwieriger gewesen, wenn es nicht Menschen gegebenen hätte, die über Feindesgrenzen hinweg versöhnend gewirkt, Verwundete gepflegt, den Hungernden Brot und den Leidenden Trost gespendet hätten. Diese Menschen waren die bosnischen Franziskaner. Es hat den Anschein, als kann Bosnien ohne sie nicht existieren."(Prof. Dr. Ivo Komsic)
Gebaut wurde die Akademie im Jahre 1968. Die notwendigen Arbeiten haben die Franziskaner selbst und mit Unterstützung aus dem Ausland geleistet. Nichts war ihnen zuviel, wußten sie doch, welche Bedeutung diese Einrichtung für die christliche Gemeinschaft, für die Stadt Sarajewo und für das Land Bosnien und Herzegowina haben würde.
Nach dem Einzug der ersten Studenten und Professoren in das neue Priesterseminar waren in der Folge ständig bis zu zwanzig Theologieprofessoren tätig und haben Hunderte von Studenten ausgebildet, die heute in vielen Teilen der Welt leben und als Priester oder in anderen Berufen wirken. Das Priesterseminar war aber auch Versammlungsstätte für zahlreiche andere Menschen der verschiedensten Nationalitäten, Religionen und Kulturen.
Düstere Wolken über Sarajewo
Nahezu ein Vierteljahrhundert blühte diese Wirkungsstätte, als 1992 das Unglück hereinbrach. Mitte 1992 wurde die Hochschule gewaltsam okkupiert, die Pater und Ordensschwestern verjagt und das Anwesen in eine militärische Anlage umfunktioniert. Erst 1996 nahm das Unheil ein Ende. Mit dem Friedensabkommen von Dayton im Dezember 1995 konnte der Krieg beendet und ein hoffnungsvolles Zeichen für einen friedlichen Neubeginn gesetzt werden.
Mit diesem Augenblick haben sich die Franziskaner sofort an die Arbeit gemacht, um dem Land und seinen Menschen beim Wiederaufbau zu helfen. Vieles gibt es zu tun: den unsäglichen Schmutz und Unrat zu beseitigen, das Zerstörte wieder herzustellen, das Niedergetretene wieder aufzurichten, vor allem aber den Menschen wieder einen Weg zu weisen, als Menschen leben zu können.
|
 |
|
 |
|

Hoffnung und Wiederaufbau
In dieser Phase der Erneuerung sollte ein besonderes Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung durch den Wiederaufbau der Hochschule gesetzt werden. Die Hochschule muss so schnell wie möglich wieder ein allseits geschätzter Ort der Begegnung, der Gespräche, des Gebets und der Liebe werden.
Bei der Erneuerung der Gebäude der Franziskanischen Hochschule konnte auf die noch vorhandenen Baupläne zurückgegriffen werden. Der Umstand, dass die Teile, die nicht zerstört wurden, in ihren architektonischen Grundformen erhalten geblieben sind erleichterte dieses Vorhaben, wenn auch das, was in Schutt und Asche liegt, verheerende Ausmaße hat. Während man die Rekonstruktionspläne erstellte, wurden im Rahmen einer großen Arbeitsaktion das Gelände von Minen geräumt und Tonnen von Schutt beseitigt. Gelände und Gebäude lassen nunmehr die notwendigen Wiederaufbauarbeiten zu.
Frieden für Sarajevo
Hinter den zerstörten Einrichtungen verbergen sich Trauer und Hoffnung zugleich. Trauer, weil es Menschen gibt, die Einrichtungen vernichten, in denen gelehrt, erzogen, studiert und gebetet und in denen ehrwürdiges Kulturgut tradiert wird. Hoffnung, dass es Menschen gibt, die helfen werden, die Greueltaten vergessen zu lassen. So sollte das gemeinsame Ziel erreicht werden, in Bosnien und Herzegowina wieder Frieden und Wohlergehen für alle Menschen herbeizuführen.
Wegen der Größe des Objektes (5.500m2) und der erforderlichen Baumaßnahmen werden die Renovierungskosten auf über 20 Mio. ÖS veranschlagt. Die ganze Gemeinschaft der Provinz spart hart hierfür. Menschen, die im Ausland arbeiten, werden ebenfalls mithelfen.
-------------------------------------------------------------------------------- Sto Produkte:
StoVentec Fassade 2000 (ca. 2.700 m2) StoTherm Classic (ca. 530 m2) StoSiliconharz Fassadenputze
|  |
 |
|